Startseite
    Meine Träume
    Unterhaltung
    Verhüllung
    Der nahe Fern-Osten
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Letztes Feedback

http://myblog.de/maemi

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Bedeckter Kopf ist ungleich beschränkter Humor

Meine neueste Erkenntnis: Es gibt tatsächlich Menschen, selbst aus Bekanntenkreisen, die der Ansicht sind, Frauen mit Kopftüchern könnten keinen Spaß haben. Das hört sich überspitzt an, ist es aber nicht. Gewisse Anzeichen sah ich schon früher, aber erst vor kurzer Zeit während eines Gruppenspiels wurde es deutlich. Unter Frauen sind Hijabis, Kopftuch tragende weibliche Wesen, genauso aufgeschlossen, wie jede andere Frau. Die Anmaßung, diese könnten nicht offen und herzlich Spaß haben, weil sie ja beschränkte Gesprächsthemen hätten, ist genauso unberechtigt wie die Anmaßung, unbedeckte Frauen seien zügellos. Das Kopftuch bedeckt keineswegs den Humor der Beteiligten. Die Gehirnbereiche, die für den Humor zuständig sind, bleiben während des Bedeckungsprozesses und auch danach verschont, so dass die Hijabi weiterhin Späße machen und verstehen kann. Auch ihre Intelligenz ist nicht betroffen und offen für jede Art von Ironie und Sarkasmus. Lediglich mit Intoleranz und Einfältigkeit der Umwelt hat sie das ein oder andere Mal Schwierigkeiten, die sie aber im Laufe ihres Lebens zu ignorieren oder im Idealfall sogar zu beseitigen lernt. Der Umgang mit und die Reaktionen von Hijabis sind wie der Echo, der aus dem Wald heraus schallt, also ziemlich abhängig vom Ruf hinein!

15.11.13 13:57


Werbung


Das Zimmer des Schreckens

Mein Traum vom 09. - 10. Oktober

In einem riesen Komplex mit verschiedenen Sälen für verschiedene Anlässe, Vereine, Gruppierungen anderer Interessensgruppen liefen wir mit drei weiteren Mädchen in etwa in meinem Alter durch die Gänge. Zuerst waren wir auf einem Balkon in eines der höheren Stockwerke. Der ganze Komplex war eindrucksvoll und mit edlem Marmor bekleidet.

Ich sah ein riesen Tor reserviert für eine Gruppierung. Der Raum war riesig und pompös, einfach nur atemberaubend. Nachdem ich mich alleine etwas dort aufhielt, ging ich wieder raus und hörte aus einem der anderen Säle qualvolle Schreie von Frauen. Sie schrien schrecklich, als ob sie gefoltert werden würden. Ich folgte den Schreien und kam an einer Holztür an. Oberhalb der Tür hing ein Schild aus Kupfer mit Gravierungen drauf. Man konnte Frauen sehen, die unmenschlich gequält wurden. Gemetzelt, vergewaltigt, verbrannt, mit stachligen Werkzeugen überall am Körper eingestochen. Die Schreie währten fort, sie waren unerträglich. Hinter mir stand plötzlich ein Mann und sagt mir, dass ich und keiner meiner Freundinnen oder Bekannten in diesen Raum schauen dürften. Keineswegs! Ich konnte die Schreie und die Gedanken an die Foltermethoden nicht ertragen und lief mit schnellen Schritten weg. Hin zu meinen Freundinnen, die ahnungslos von diesem Raum glücklich herumalberten. Wir liefen noch etwas in den Gängen rum, was mir mittlerweile unangenehm war. Zwei von meinen Freundinnen verlor ich aus den Augen. Irgendwann hörte ich nur noch einen unerträglichen, lauten Schrei, der von meiner Freundin zu kommen schien. Ich rannte in die Richtung, die offensichtlich auch noch aus der Richtung des Foltersaals kam. Meine Freundin lag zum Glück vor der Tür, und nicht dahinter. Aber ihr Körper war leer, wie aufgesaugt. Ich hab hob sie in meine Arme und rannte irgendwohin. Ich wusste selbst nicht genau wohin. Ob nur weg von dort oder zu dem Mann, der mich gewarnt hatte, wusste ich in dem Augenblick nicht. Der Körper meine Freundin war leicht, er fühlte sich wie eine Porzellanpuppe an, die mit menschlicher Haut überzogen wurde. Innen leer, außen menschliche Haut, unter der Haut eine Porzellan oder Plastikhülle. Ihre Augen: leer. Jemand berichtete mir, dass sie in den Raum geschaut habe, und irgendwas ihre Seele dabei aufgesaugt hätte. Nicht nur ihre Seele, sondern ihre ganzen Innereien. Es war nur noch ihre Hülle übrig.

Das war also der Grund, warum wir keineswegs in den Raum schauen durften. Grausam! Ich war in Panik, ich wusste nicht, was mit meiner Freundin los war und ob sie wieder geheilt werden konnte. Ich rannte mit ihr in meinen Armen umher. Unsere vierte Freundin schwor mir Rache. Sie schwor, dass sie mir die Hölle auf Erden vorbereiten werde, wenn wir diese Freundin nicht wieder zurückholen könnten. Die vierte Freundin wurde immer hässlicher. Ihre Rache oder besser gesagt ihr Rachelust verwandelte sie fast in eine Hexe als gerade der Mann von zuvor uns begegnete. Ich fragte ihn um Rat. Er erzählte mir, dass der Anblick des Saals so grausam sei, dass dieser Anblick den Menschen, die reinschauen, die Seele und Innereien aufsaugen würde. Die vierte Freundin beruhigte sich in dem Moment wieder… aber ich wachte auf. So weiß ich nicht, ob ich hätte, der Freundin helfen können…

31.10.13 15:26


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung