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Wenn Toleranz-Prediger zu Intoleranz-Sündern werden

Es gibt eine türkische Redewengund, die folgendes in etwa besagt: Die Scheidung ist für den Unverheirateten leicht!

Solange man also nicht mit einem Problem konfrontiert wird, kann man viel darüber philosophieren und predigen, jedoch sieht es in der Praxis oft schwieriger aus.

 Diese Redewendung passt ebenfalls zu meiner Problematik: Fremde Kulturen!

Man spricht über Toleranz und Akzeptanz der Individuen im Kindergarten, in der Schule, im Studium, in der Arbeit, in der Freizeit und und und.. diese Begriffe sind omnipresent und begleiten uns über unser ganzes Leben. Wir haben sogar eigene "moralische" Vorstellungen darüber. Man muss Menschen akzeptieren. Menschen und ihre Art; oder manchmal ihre Andersartigkeit. Jeder Mensch gehört einer Kultur an, in fremden Kulturen ist seine Kultur die Andersartigkeit.

Wenn man also all die Theorien, die wir über Toleranzund Akzeptanz in die Praxis umsetzen würde, so müssten wir alle Kulturen akzeptieren.

Das gilt aber nicht nur für die in den Medien gepriesenen Kulturen, wie die Westlichen! Denn viel zu oft wird vergessen, dass auch  Östliche Kulturen ein Existenzrecht haben, und dass sie nicht weniger Wert sind, weil sie unseren Vorstellungen nicht entsprechen. Hinzukommt, dass sie nicht einmal unseren Vorstellungen absolut widersprechen. Dennoch werden von den westlich-modernen Menschen die östlich-"weniger modernen" Lebensanschauungen missbilligt. Und wer Interesse an diesen hat, erst recht!

Woher stammt diese Arroganz, auf andersartige herabzuschauen? Die Toleranz, die wir gelehrt bekommen und selbst stets predigen, verlieren hierbei an Bedeutung. Warum?

21.7.13 05:26


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Helden oder Opfer?

Kezzy ist ein Mensch in seinen besten Jahren, es mangelt ihm an sehr wenigen Sachen. Kezzy ist ein umweltbewusster, solidarischer Mensch und ist sich der Ungerechtigkeit auf der Erde bewusst. Man muss da was machen! Die Regierung muss da was machen! Die Reichen müssen da was machen! Die anderen müssen da was machen! Die Anderen… so lange es um die Anderen geht, kann man leicht Hilfe fordern! Tut dies, tut jenes, tut was, schaut hin!

Mahatma Gandhi sagte einst: Sei du die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt!

Solange Kezzy von seinem Smartphone diese Aufrufe macht, kann er nicht wirklich viel bewirken. Kein Like auf Facebook gibt keinem Bedürftigen auch nur einen Cent! Kein Retweet auf Twitter schenkt einem Bedürftigen die notwendige Leistung. So lange er nur virtuell einen Finger bewegt, geschieht nichts. Auch außerhalb der virtuellen Welt muss er einen Finger bewegen, in Bewegung geraten!

Kezzy kauft nichts, was er ohnehin nicht essen würde. Aber Kezzy wirft nicht selten Essensreste in den Müll. Essensreste, die nicht hätten in den Müll wandern müssen. Essensreste, für die nicht wenige Menschen alles tun würden. Essensreste für die nicht wenige Menschen einen ganzen Monat arbeiten müssen. Man kauft zu viel, man teilt zu wenig. Was nicht mehr gut zu sein scheint, wird einfach weggeworfen. Ohne Gewissensbisse!

Theoretisch sind wir alle anti-kapitalistische Helden, doch praktisch sind wir kapitalismusabhängige Opfer.

Solange Kezzy nur redet und nicht handelt, bewegt er nichts auf der Welt. Solange Kezzy nur redet und nicht handelt, darf er die anderen nicht für die Ungerechtigkeit schuldig halten. Solange Kezzy nur redet und nicht handelt übt er die größte Ungerechtigkeit aus!

15.7.13 18:11


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